Die Bundestagsabgeordnete Katja Hessel ist momentan auf Sommertour in Mittelfranken unterwegs und legt dabei ihren Fokus auf Besuche mit den örtlichen Bürgermeistern. Die ehemalige Staatssekretärin dazu: „Politik auf Bundesebene kann nur gut werden, wenn einem die Probleme vor Ort bekannt sind. Vielen Gemeinden geht es heute zwar gut, aber Themen wie die Digitalisierung, Öffentlicher Nahverkehr auf dem Land und die medizinische Versorgung kommen zu kurz“.
Die Herausforderungen für die Kommunen sind teilweise ähnlich, aber trotzdem natürlich überall anders, so Hessel. Hilfe dafür müsse es gerade von Landes- und Bundesebene geben. Mit ihren Forderungen nach einer einheitlichen Flüchtlingspolitik und der Ausstattung mit digitaler Infrastruktur kritisieren die Freien Demokraten die Regierungen in München und Berlin. „Ich konnte viele Punkte mitnehmen und diese mir nochmals von den Praktikern vor Ort ausführlich erklären lassen“, sagte Hessel. „Als gewählte Volksvertreterin ist es meine Pflicht, mir die Wünsche, Sorgen und Ideen der Menschen anzuhören.“ Neben den Gesprächen in Hessels früherem Wohnort Feucht und in vielen kleineren Gemeinden wie Reichenschwand, Thalmässing oder Röttenbach, steht Ende des Monats auch ein Austausch mit dem Nürnberger Oberbürgermeister Maly an.