„Natur erleben am Altmühlsee“, dieser Slogan der Umweltstation des Landesbunds für Vogelschutz ist zugleich die Zusammenfassung vielfältiger Aktivitäten.  Einen Einblick in die Arbeit der Umweltstation Muhr am See gewann die Nürnberger FDP-Bundestagsabgeordnete Katja Hessel bei einem Besuch mit ergänzendem Rundgang auf der Vogelinsel.

Hessel-Muhr-11.07.2018-16-10-43

Von links: Hans und Christl Meckel, Winni Ratsmann, MdB Katja Hessel, LBV-Leiterin Martina Widuch, Stadtrat Werner Falk und Bürgermeister Dieter Rampe. Foto: FR-Presse/Walter

Martina Widuch, die Leiterin der LBV-Repräsentanz, und die Umweltbildungsreferentin Kristina Walter schilderten der Abgeordneten die Entwicklung der Umweltaktivitäten am Altmühlsee. Seit nunmehr 15 Jahren gibt es die Umweltstation mit seinem umfangreichen Angebot an Führungen und Seminaren: von März bis Oktober  sind immer mittwochs und sonntags um 16 Uhr Führungen auf der Vogelinsel, die eineinhalb Stunden dauern.  Mit einer Vogelinsel-Woche, einer Storchen-Woche, einer Fledermaus-Woche (bis 15. Juli), einer Adler-Woche (2. bis 9. September), einer Biber-Woche (6. bis 12. August) und einer Zugvogel-Woche   (1. bis 7. Oktober)  wird das Jubiläumsjahr begangen.

Fortbildungen für Erzieher, Umweltbildung für Kindergärten und Jugendgruppen („Treffpunkt Turm“) gehören ebenso zum Alltag der siebenköpfigen Crew wie die Betreuung von Besuchergruppen.

Im Muhrer Rathaus konfrontierte Bürgermeister Dieter Rampe die Parlamentarierin mit den kommunalpolitischen Herausforderungen der Kommune am See.  Sekundiert wurde Katja Hessel von Gemeinderat Dr. Axel Peiffer und Winni Rathsmann.

Abschließend empfing der Bürgermeister Karl-Heinz Fitz die Bundestagsabgeordnete zu einem eineinhalbstündigen Gespräch, um bei ihr einige Sorgen „abzuladen“. Zu denen gehört auch die Betreuung der Asylbewerber. Katja Hessel äußerte sich dabei anerkennend über die Arbeit der „Walder Flüchtlingshilfe“.  Im Gespräch mit  dem Bürgermeister und Stadtrat Werner Falk sagte sie:“ Gunzenhausen habe in der Region ein positives Image“. Sehr beeindruckt war sie von den gewaltigen Investitionen, „die die Stadt nach vorne bringen“.