Die Stadt Fürth möchte am Hauptbahnhof ein modulares, automatisiertes
Fahrradparkhaus in Turmform mit mindestens 120
Stellplätzen bauen. „Fahrradabstellmöglichkeiten sind ein wichtiger
Baustein für die umweltfreundliche, saubere und bequeme
Mobilität von morgen, insbesondere dort, wo die Radinfrastruktur
mit anderen Verkehrsmitteln wie der Bahn verknüpft wird“,
erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Träger (Fürth)
dazu. „Mobilität der Zukunft bedeutet, alle Verkehrsarten im
Blick zu haben. Gemeinsam mit den Koalitionspartnern haben
wir deshalb das Förderprogramm ‚Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen‘
aufgelegt, denn der Bund hat in Bezug auf die Erreichung der
Klimaziele ein großes Interesse an der Stärkung des intermodalen
Verkehrs. Die Förderung des Fahrradparkhauses am Fürther
Bahnhof ist daher nicht nur ein wichtiger Schritt zur Modernisierung
der Infrastruktur, sondern zugleich ein gutes Vorbild für
eine zukunftsweisende Verkehrspolitik, die die Belange aller
Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt und dabei einen wesentlichen
Beitrag zur Einsparung von CO2-Emissionen leistet“, erläutert
Katja Hessel (FDP-Bundestagsabgeordnete aus Nürnberg),
die den Wahlkreis Fürth für die FDP betreut.

Während auf der Bahnhof-Südseite in der Ludwigstraße aktuell
100 meist voll ausgelastete Fahrradständer zur Verfügung stehen,
sind am Bahnhofsplatz selbst zu wenig Plätze vorhanden. „Es
freut mich sehr, dass es gelungen ist, für Fürth eine Bundesförderung
in Höhe von 1,125 Millionen Euro zu erreichen, die diesen
Engpass beseitigen wird und ein zusätzliches Mobilitätsangebot
für den Berufs-, Alltags- und Freizeitverkehr, vor allem auch die
Bahnpendler schaffen wird“, sagt Träger.

Nach den aktuellen Planungen soll das Fahrradparkhaus auf einer
Fläche von mindestens 100 m2 in unmittelbarer Nähe des
Bahnhofs errichtet werden. Es soll zudem Schließfächer und eine
Service-Station enthalten, zusätzlich sind Lademöglichkeiten für
E-Bikes, Flächen für Anhänger und Lastenrad-Stellplätze vorgesehen.
Auch die Umgebung, insbesondere die Zufahrt und die
Wegweisung, soll entsprechend gestaltet werden. Die Realisierung
soll bis 2026 erfolgen.