Die Cum-Ex Vorwürfe gegen Bundesfinanzminister Scholz nehmen kein Ende: immer wieder kommen neue Vorwürfe zu der Hamburger Cum-Ex Affäre des Kanzlerkandidaten. Der nun erhobene Vorwurf, er habe politischen Einfluss auf die Hamburger Finanzbehörde zugunsten der Warburg Bank ausgeübt, stellt die Glaubwürdigkeit des Finanzministers in Frage.
Denn in der Aktuellen Stunde des Bundestages am 9. September 2020, hat Olaf Scholz ausgesagt, dass er habe keinen politischen Einfluß zugunsten der Warburg Bank ausgeübt habe. Alleine 2009 wurden rund 47 Millionen Steuerrückforderungen aus den Cum Ex-Deals bei der Warburg Bank von der Hamburger Finanzbehörden nicht zurückgefordert und sind verjährt – zu Lasten des Steuerzahlers.
Während Armin Laschet über einen mehr als unangebrachten Lacher stolpert und Annalena Baerbock ihre geänderten Lebensläufe erklären muss, lächelt Olaf Scholz alle Vorwürfe aus Cum-Ex oder Wirecard einfach weg und schweigt sich aus.
Wer aber Kanzler der viertgrößten Industrienation der Welt werden will muss muss auf diese Vorwürfe endlich eine Antwort geben. Es ist jetzt geboten, dass er endlich Stellung zu den Vorwürfen nimmt.