Zum erneuten Versuch von Bundesfinanzminister Scholz, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen erklärt die Vorsitzende des Finanzausschusses, Katja Hessel:

„Finanzminister Scholz lässt nicht locker: Erst wollte er die Finanztransaktionssteuer zur Finanzierung seiner Wahlgeschenke, wie die Grundrente. Nun will er damit die Schulden durch Corona damit begleichen. Egal wofür er die daraus gewonnen Einnahmen verbraten will, die Einführung einer Finanztransaktionssteuer ist und bleibt falsch. Sie hätte fatale Auswirkungen für alle Kleinsparer, die Geld für die Altersvorsorge anlegen. Auch Lebensversicherungen und Versorgungswerke, die sich um die Altersvorsorge von Millionen Menschen kümmern, würden die Steuer zahlen müssen. Scholz sollte seine Idee endlich aufgeben und dorthin packen, wo sie hingehört, in die finanzpolitische Mottenkiste.

Es bleibt zu hoffen, dass ihn seine europäischen Kollegen auch dieses Mal wieder ausbremsen werden. Die deutschen Kleinanleger und Sparer werden ihnen ewig dankbar sein.“