Katja Hessel zu den Äußerungen von Finanzminister Olaf Scholz zur Einführung einer Reichensteuer:
Noch ist gar nicht absehbar, was die Krise uns alle kosten wird und schon greift der Finanzminister in die gleiche Mottenkiste wie seine Parteivorsitzende. Wir brauchen jetzt keine Neidphantasien, sondern Verlässlichkeit und eine vorausschauende Politik. Der Bundesfinanzminister ist gut beraten, wenn er sich auf das Wesentliche konzentrierte. Nach dem Shutdown müssen Konjunktur und Investitionen angekurbelt werden. Diese Debatte damit zu begründen, die Gehälter für „Corona-Helden“ aufzubessern, ist ein Stück weit verlogen. Auch die FDP steht für eine angemessene Bezahlung für die Menschen, die jetzt den Laden am Laufen halten. Das ist aber eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und nicht Aufgabe eines bestimmten Bevölkerungsteils.