Freie-Wähler-Chef Aiwanger will viele steuerlich entlasten: Einkommen bis 2.000 Euro, Erben, Bauern, Friseure. […] Den Freistaat könnten Aiwangers Ideen insgesamt mindestens 15 Milliarden Euro kosten: 12 Milliarden Euro würden allein im bayerischen Staatshaushalt fehlen und zusätzlich drei Milliarden in den Kassen der bayerischen Kommunen. So die Einschätzung des bayerischen Finanzministeriums. Für den bayerischen Staatshaushalt würde das bedeuten, dass er auf knapp 17 Prozent seiner Einnahmen verzichten müsste. Ein Großteil davon, nämlich neun Milliarden Euro, ginge für die steuerfreien Einkommen bis 2.000 Euro pro Monat drauf. Das Aus der Erbschaftssteuer könnte 2,4 Milliarden Euro kosten.

Aber auch der Bund müsste auf viel Geld verzichten. Denn Bund, Länder und Kommunen teilen sich in der Regel die Steuereinnahmen. Im Bund könnte ein Milliarden-Loch von 100 bis 150 Milliarden Euro entstehen, rechnet die FDP-Bundestagsabgeordnete Katja Hessel, die auch Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium ist, für BR24 hoch. 100 bis 150 Milliarden Euro nur für Aiwangers Einkommenssteuerpläne, die anderen Ideen seien hier nicht mitberechnet, sagt Hessel.

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