Olaf Scholz denkt über einen Ausstieg aus dem Kurznachrichtendienst Twitter nach. Sein Vize Robert Habeck hat es schon getan. Unsere Redaktion fragte vier Abgeordnete aus dem Raum Nürnberg, wie sie es damit halten. […] Katja Hessel: „Ich nutze Twitter seit 2010. Das Positive ist seine Schnelligkeit: Jeder kann quasi in Echtzeit alles erfahren und sich austauschen. Nicht nur als ‚Konsument‘, sondern in Diskussionen mit Journalisten, Politikern und allen anderen. Die Debattenkultur lässt aber häufig zu wünschen übrig. Oft wird nicht mal versucht, die Argumentation des anderen nachzuvollziehen und sich wirklich auszutauschen. Das ist bei anderen Netzwerken aber zum Teil auch der Fall. Konkrete Pläne, Twitter nicht mehr zu nutzen, habe ich aktuell nicht. Prinzipiell sollten Politiker dahingehen, wo die Menschen sind – und das sind eben auch die sozialen Netzwerke. Deswegen teile ich auch auf Facebook, Instagram, LinkedIn und Youtube Informationen zu meiner Arbeit als Abgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin. Ein ‚Lieblingsnetzwerk‘ habe ich nicht. Mit jedem Netzwerk spricht man andere Gruppen in der Gesellschaft an, und ich möchte möglichst viele erreichen können.“
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