NÜRNBERG – Um den EU-Staaten zu helfen, nach der Pandemie wieder auf die Beine zu kommen, hat die EU-Kommission erstmals in großem Umfang Schulden gemacht. Für das laut Rechnungshof in ihrer Geschichte wohl einmalige Investitions- und Aufbauprogramm NextGenerationEU (NGEU) will die EU so bis Ende 2026 Anleihen im Wert von bis zu 807 Milliarden Euro ausgeben. […]
Katja Hessel ist davon überzeugt, dass die Regierungen in der EU und damit auch die Bundesregierung während der Krisenjahre die Bürger sowie die Unternehmen wirkungsvoll entlastet haben. Angesichts der derzeitigen Krisen befinde sich Europa nach wie vor wirtschaftlich in schwierigen Gewässern. Die hochgradig exportorientierte deutsche Wirtschaft leide unter der aktuellen Schwäche der Auslandsnachfrage, insbesondere Chinas. Für das kommende Jahr sieht die FDP-Politikerin aus Nürnberg die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und damit die deutschen Exporte im Aufwind. „Wenn die Inflation weiter zurückgeht und das Lohnwachstum anhält, erholt sich die Kaufkraft, und die wirtschaftliche Nachfrage sowie die internationale Konjunktur ziehen wieder an.“ Für die EU und für die Staaten der Union sei es nun wieder an der Zeit, ihre Haushalte in Ordnung zu bringen, Schulden zu reduzieren und mit dem Geld auszukommen, das erwirtschaftet wird.
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