„Unsere App soll es möglich machen, schon mit kleinen Beträgen zu investieren“, sagt Fabian Scholz, Chef des Start-ups. „Mit Rubarb wollen wir jeden in Deutschland zum Investor machen“, ergänzt sein jüngerer Bruder Jakob, der die Idee dazu hatte.
Das Ziel ist durchaus ambitioniert. Denn: Bislang sind laut Deutschem Aktieninstitut gerade einmal 12,4 Millionen Menschen am Aktienmarkt investiert, also etwa jeder sechste Deutsche.
Zwar ist der Bevölkerungsanteil, die sogenannte Aktionärsquote, vergangenes Jahr stark gestiegen. Doch die Mehrheit der Deutschen setzt statt auf die Börse weiterhin aufs Sparbuch oder gar das Girokonto, wo Null- oder Negativzinsen und Inflation an dem Ersparten zehren.
Einer von ihnen ist mutmaßlich auch der Onkel von Fabian und Jakob, seines Zeichens Bundesfinanzminister und Kanzlerkandidat der SPD. Bei einer Bankentagung des „Handelsblatts“ zumindest sagte Olaf Scholz 2018, er sei nicht am Aktienmarkt investiert. Sein Geld liege auf dem Bankkonto „und kriegt keine Zinsen“. Später erläuterte er bei „Focus Online“, er lasse sein Geld auf dem Sparbuch oder dem Girokonto – „aus Zeitgründen“. […]
„So sieht es auch FDP-Politikerin Katja Hessel, Vorsitzende des Finanzausschusses im Deutschen Bundestag. Sie wird mit ihrer Kritik am Finanzminister allerdings deutlicher. „Olaf Scholz ist kein Vorbild für die deutsche Aktienkultur. Dabei wäre ein solches Vorbild dringend nötig“, sagte sie im Gespräch mit t-online.“
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