Steuerflucht – für die sonst eher weltweit agierende Großkonzerne bekannt sind – wird so für einige Rentner zur ernsthaften Option. In einer Kleinen Anfrage hat die FDP-Bundestagsfraktion die Bundesregierung dazu befragt. Die FDP sieht in der Steuerflucht ein Alarmsignal. „Nicht nur Unternehmen, Start-ups und innovative Köpfe wandern ins Ausland aufgrund der dort attraktiveren Marktbedingungen ab“, sagt Katja Hessel, FDP-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Finanzausschusses. „Nun verlassen auch Rentner das Land – dies zeigt uns deutlich, dass die Steuerpolitik Deutschlands schwer in Schieflage geraten ist.“

Für Hessel ein Anlass, altbekannte FDP-Forderungen zu erneuern: Ein Abbau des Mittelstandsbauchs und ein Verschieben des Eintritts des Spitzensteuersatzes nach oben seien dringend geboten, um Steuergerechtigkeit für alle zu gewährleisten. Gerade bei kleinen und mittleren Einkommen und Renten steige die Steuerlast überproportional an. „Das widerspricht den Grundsätzen der leistungsgerechten Besteuerung und ist nicht länger tragbar“, so Hessel.

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