Mietwahnsinn

In einer aktuellen Stunde haben wir in der letzten Sitzungswoche vor der Osterpause auch über den Mietwahnsinn debattiert.

Diese aktuelle Stunde hatten neben der FDP auch Linke und Grüne beantragt. Das war bisher eine einmalige Situation in dieser Legislaturperiode. Hintergrund für die Freien Demokraten ist eine in Berlin am Wochenende gestartete Unterschriftenaktion für ein Volksbegehren zur Enteignung großer Wohnungsunternehmen. Solche populistische Forderungen, die von Linken und Grünen unterstützt werden, richten maximalen Schaden an. Fehlender Wohnraum kann nur durch Neubau geschaffen werden, nicht durch Enteignung. Denn nach einer Enteignung gibt es keine einzige Wohnung mehr, aber der Steuerzahler hat für diese Aktion viel Geld ausgegeben, das nicht in neue Wohnungen investiert werden kann.

In Deutschland fehlen fast 2 Millionen Wohnungen. Das entspricht etwa einem Investitionsbedarf von 250 Milliarden Euro. Da ist es doch geradezu Wahnsinn, was sich gerade in Berlin abspielt.

#Mietwahnsinn

2019-04-18T10:17:25+00:00