Zum Paket der Stadt Nürnberg mit Hilfsangeboten für Flüchtlinge und Charkiw erklärt die Nürnberger FDP-Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzender der FDP Nürnberg Katja Hessel:

„Die Stadt Nürnberg hat erste wichtige Schritte unternommen, um dem menschenverachtenden Angriffskrieg Putins auch in Nürnberg Rechnung zu tragen. Dazu zählt beispielsweise die geplante zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge aus der Ukraine im Heilig-Geist-Spital. Die FDP Nürnberg begrüßt und unterstützt die Initiativen des Oberbürgermeisters Marcus König ausdrücklich. Wichtig ist nun, weitere sinnvolle Maßnahmen zu identifizieren und auf den Weg zu bringen. Wir regen beispielsweise an, kurzfristig auch die professionelle psychologische Krisenbetreuung für ankommende Flüchtlinge aus der Ukraine in der Stadt unbedingt aufzustocken. Angesichts der traumatischen Erlebnisse, die diese Menschen durchlebt haben müssen, ist dies ein wichtiger Baustein.

Auch appellieren wir an die Bevölkerung unserer Stadt: Das Engagement der Zivilgesellschaft ist auf vielfältige Art und Weise unersetzlich. Die Ukraine kann mit Spenden unterstützen werden. Wenn Sie etwas Geld erübrigen können: Spenden Sie bitte an Hilfsorganisationen für die Ukraine. Desto länger Russland die Ukraine mit Bomben und Panzern überzieht, desto schwieriger wird die Versorgungslage, und neben der Unterstützung durch befreundete Staaten wie Deutschland auch die Unterstützung durch Hilfsorganisationen umso wichtiger. Unterstützen Sie Aktionen, die Sachspenden für die Menschen in der Ukraine sammeln. Dafür stellt auch die FDP Nürnberg ihre Geschäftsräume am Hallplatz 15 bis zum 06. März als Sammelstelle zur Verfügung. Vor allem Medikamente wie Schmerzmittel, Bandagen aber auch technisches Geräte wie Sim-Lock freie Handys oder Powerbanks werden benötigt. Die Sammelstelle ist bis Freitag von 16:00 bis 20:00 Uhr und am Wochenende von 15:00 bis 19:00 Uhr besetzt. Ab dem 07. März zieht die Sammelstelle in größere Lagerräumlichkeiten. Diese Sachspendenaktion wird federführend durch die Organisationen ‚Verein der Ukrainer in Franken e.V.‘, ‚Bamberg:UA e.V.‘ und ‚Allianz für ein freiheitlich-demokratisches Russland – Nürnberg‘ koordiniert.

Gehen Sie bitte auch weiter zahlreich auf die Straße und demonstrieren gehen Putins Krieg. Er soll und muss sehen, dass die demokratische Welt seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg klar verurteilt und er hier keine Unterstützung genießt.“