Was tut der bayerische Bundesverkehrsminister gegen die bröckelnden Straßen in Bayern?

In Bayern wurden 22,1 Prozent der Bundesstraßen und fast 15,6 Prozent der Autobahnen mit dem schlechtesten Substanzwert von über 4,5 versehen, wie aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervorgeht. „Dass Bayern damit weit über weit über dem Bundesdurchschnitt von 17,7 Prozent bzw. 10,6 Prozent, liegt, ist ein Armutszeugnis für Andreas Scheuer“, stellt die Nürnberger FDP-Bundestagsabgeordnete Katja Hessel fest, die stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages ist.

Umso bemerkenswerter sei es, dass die Bundesregierung und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer im kommenden Jahr 403 Millionen Euro weniger in den Erhalt der Fahrbahnen investieren wollen. „Der jahrelange Investitionsstau im Infrastrukturbereich und die harte Sparpolitik beim Straßenbau zeigen sich in jedem einzelnen Schlagloch“. Nicht nur jede achte Brücke in Deutschland sei ein Sanierungsfall, sondern auch gut ein Drittel der Bundesstraßen. „Wann endlich steuert diese Bundesregierung dagegen?“, fragt Katja Hessel. Sonst gebe es bald keine Substanz mehr zum Erhalten – und Neubauten seien um einiges teurer und aufwendiger. „Bröckelnder Asphalt ist Alarmstufe rot für den Verkehr!“

2019-04-08T10:13:44+00:00