Zur Bewältigung der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung bislang mindestens 33 Mio. Euro an Honoraren für Berater bezahlt. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die Capital vorliegt. Darüber hinaus hat der Bund weitere Leistungen beauftragt, bei denen die Rechnungen noch ausstehen: Insgesamt beträgt das Vertragsvolumen laut Gesundheitsministerium 41,5 Mio. Euro. Dabei seien aber eventuell nicht alle Aufträge erfasst, räumte das Ministerium ein (…) Bei dem in ihrer Antwort an die Linksfraktion genannten Auftragsvolumen von 41,5 Mio. Euro unberücksichtigt blieb nach Angaben der Bundesregierung zudem ein konkreter Auftrag für eine IT-Lösung, mit der die Corona-Hilfszahlungen für Unternehmen verwaltet werden sollen. (…) Wie die Bundesregierung jüngst auf Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion einräumte, war die Software jedoch bis zuletzt noch nicht einsatzbereit – weshalb derzeit etwa auch die längst beschlossenen Hilfen für Firmen, die ihre Geschäfte im November schließen mussten, noch nicht regulär fließen können. Die stockende Auszahlung der Novemberhilfen seien nicht nur „existenzbedrohend und ärgerlich für die Betroffenen“, sagte die Vorsitzende des Bundestags-Finanzausschusses, Katja Hessel (FDP) Capital.
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